Stipendien und Stiftungen

das neue Portal

www.barrierefrei-studieren.de

Barrierefrei-studieren.de zeigt jedem Studierenden mit Behinderung oder chronischer Erkrankung kostenlos mit wenigen Klicks, welche Fördermöglichkeiten im individuellen Fall beantragt werden können. Möglich gemacht wird das durch ein Matching-Verfahren, das das Profil des Nutzers vollautomatisch mit einer Datenbank von mehr als 1.600 Fördermöglichkeiten speziell für (angehende) Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung abgleicht und in Echtzeit nur diejenigen Förderungen vorschlägt, die wirklich zum eigenen Lebenslauf passen.

Zu den erfassten Fördermöglichkeiten zählen finanzielle Hilfen (z. B. Stipendien, Fahrtkostenzuschüsse, Gehörlosen- und Blindengeld etc.), technische Hilfsmittel, bedarfsgerechte Arbeitsmittel, Assistenzleistungen und weitere Unterstützungsmöglichkeiten (z. B. Wohnzuschüsse, Sport- und Freizeitangebote). Barrierefrei-studieren.de wurde durch verschiedene Stiftungen (u. a. Randstad Stiftung, Werhahn Stiftung und Kämpgen Stiftung) und Spenden finanziert.


Große Studienstiftungen

Die großen Studienstiftungen fördern Studierende und Promovierende aufgrund fachlicher
Leistungen und des persönlichen Profils. Träger sind Kirchen, Parteien, Gewerkschaften
und die Wirtschaft. Zudem gibt es viele kleinere Stiftungen, die nach unterschiedlichen
Kriterien Stipendien vergeben und die meist nur über sehr begrenzte Mittel verfügen.

Wie kann mensch sich bewerben?

Man sollte zunächst in einem allgemein gehaltenen Schreiben nach Fördervoraussetzungen und Bewerbungsunterlagen fragen, und erst dann mit detailierteren Angaben einen Antrag stellen.
Meist müssen finanzielle Bedürftigkeit (ggf. auch Elterneinkommen) sowie die fachlichen Leistungen (Leistungsnachweise, Professorengutachten, evtl. Abiturzeugnis, Erläuterung des Studienverlaufs mit Prognose, wann das Studium abgeschlossen werden kann) sowie das persönliche Profil (Lebenslauf, soziale und gesellschaftliche Aktivitäten u.a.) nachgewiesen werden.
Leistungen des BAföG, Sozialhilfe, Integrationshilfen nach BerlHG etc. sollten vorrangig in Anspruch genommen werden. Ggf. sollte man darlegen, weshalb diese Leistungen nicht in Frage kommen bzw. nicht ausreichen.
Eine chronische Krankheit bzw. Behinderung kann angegeben und erläutert, und auf dadurch eingeschränkte bzw. fehlende Möglichkeiten des Hinzuverdienstes durch Jobben
neben dem Studium hingewiesen werden, ebenso auf einen ggf. krankheits-/behinderungsbedingt zusätzlichen finanziellen Bedarf.

Literatur und Links:

Anschriften einiger Stiftungen und fördernder Institutionen

Große Stiftungen – die Begabtenförderungswerke – Die Begabtenförderungswerke

www.begabtenfoerderungswerke.de (z.B. Friedrich EbertStiftung) fördern bundesweit etwa 15.000 Studierenden und Promovierende.
  • Broschüre „Die Begabtenförderungswerke in der Bundesrepublik Deutschland“, kostenlos beim Bundesministerium für Bildung und Forschung www.bmbf.de

Ausgewählte kleinere Stiftungen

  • Die FU Berlin verwaltet vier kleine Stiftungen, die Stipendien vergeben: Die „Dr. Andreas Habena-Stiftung“ bietet Studienabschlussförderung an. Außerdem sind unter bestimmten Voraussetzungen Stipendien für Tiermedizin-, Jura- und Mathematikstudierende erhältlich. Auskünfte: Fr. Westphal, Fr. Semmler-Gladitz, FU Berlin, Abt. Personal- und Finanzwesen – I C 1 -, Boltzmannstr. 16, 14195 Berlin, Tel. 838-53208, – 53209, Fax -53227, www.fu-berlin.de/einrichtungen/verwaltung/zuv .
  • Konsul Karl und Dr. Gabriele Sandmann Stiftung, Stipendien für sozial bedürftige „hochbegabte Berliner Kinder“ (= mind. 8 Jahre Wohnsitz in Berlin), eine behinderungsbezogene ergänzende Förderung ist möglich. Anschrift: c/o Wolfgang Blaesing, Egestorffstr. 42a, 12307 Berlin, Tel. 7456221, www.kkgs-stiftung.de.
  • Spenersche Stiftung, c/o Lutz Mielke, Koblenzer Str. 7, 10715 Berlin, Stipendium von ca. 300.-€ mtl. während der Vorlesungszeiten für Studierende, die sich vorübergehend in einer wirtschaftlichen Notlage befinden. Auswahlkriterum ist die soziale Situation.
  • Hans-Knudsen-Stiftung, c/o Frau Edith Brandt, Kastanienallee 8, 14050 Berlin. Für Studierende der Theaterwissenschaft an der FU Berlin. Einmalige Beihilfen, um die Durchführung des Studiums oder einer wissenschaftlichen Arbeit zu ermöglichen.
  • Ferdinand und Charlotte Schimmelpfennig Stiftung, c/o Klaus Manthey, Kreutzwaldstr. 46, 14089 Berlin. Fördert finanziell bedürftige Studierende.
  • Anton und Helene Zerrenner Stiftung, c/o Rechtsanwältin Patricia Noisten, Clayallee 324, 14169 Berlin. Nur für bedürftige Studierende, die in der Stadt Lübeck geboren sind und an einer Berliner Universität studieren.
  • Peter Fuld Stiftung, Kennedyallee 55, 60596 Frankfurt/M, Tel. 069-637054, Fax 639004, www.peterfuldstiftung.de. Förderung von Examenssemestern finanziell bedürftiger Studierender im Alter von bis zu 27 Jahren, die ihr Studium zielstrebig und mit guten Leistungen bestreiten und aufgrund ihres sozialen Umfeldes und/oder ihrer ethnischen Zugehörigkeit unter ihrer Herkunft zu leiden haben (Diskriminierung). Außerdem einzelne Promotionsstipendien für finanziell bedürftige Begabte.
  • Leopold von Ranke Programm. Förderung hochbegabter Studierender an Berliner Hochschulen im Grund- und Hauptstudium aus Mitteln des Landes Berlin (vgl. Amtsblatt Berlin 2001, 3656ff.). Büchergeld, Zuschuss zu Exkursionen, Stipendium zum Lebensunterhalt bei sozialer Bedürftigkeit. Für Ausländer nur, wenn die Voraussetzungen des §8 BAföG erfüllt sind. Vergabe über die Studienstiftung des Deutschen Volkes, www.studienstiftung.de.
  • Kölner Stiftungsfonds, Stadtwaldgürtel 18, 50931 Köln, Tel 0221-406331-0, Fax -9, Email info@stiftungsfonds.org, www.stiftungsfonds.org. „Freistipendien“ für sozial bedürftige deutsche und ausländische Studierende, deren Abiturnote mindestens 2,0 und deren Studienleistungen im Schnitt mind. Note 2,5 erreichen, und die ihr Studium im Alter von unter 30 Jahren abschließen werden. Besondere finanzielle Belastungen durch Krankheit etc. können bei der Förderung berücksichtigt werden.

Kleinere Stiftungen für behinderte Studierende

  • Dr. Willy Rebelein Stiftung, Bauvereinstr. 10-12, 90489 Nürnberg, Tel. 0911-58074-0, Fax 0911-58074-10. Förderung des zusätzlichen behinderungsbedingten Ausbildungsbedarfs finanziell bedürftiger körperbehinderter Studierender, soweit dieser Bedarf nicht durch andere Stellen abgedeckt wird. Bevorzugt für Studierende aus dem Großraum Nürnberg.
  • Paul und Charlotte Kniese Stiftung, Hardenbergplatz 2, 10623 Berlin, Tel. 7959230, Fax 7968600. Fördert blinde und schwer sehbehinderte Einzelpersonen sowie Institutionen, die sich in Ausbildung und Forschung für Blinde und Sehbehinderte einsetzen.
  • Heinz und Mia Krone-Stiftung, Ungererstr. 42, 80802 München, Tel. 089 – 55 27 78 27, Fax, 55 27 78 22, www.krone-stiftung.org, info@krone-stiftung.org. Fördert die „Wiedereingliederung von Rollstuhlfahrern in das tägliche Leben“ z.B. durch einmalige Hilfen wie Kfz-Umbauten und Einbau eines Liftes.
  • Hildegardis-Verein e.V., Wittelsbacherring 9, 53115 Bonn, Tel. 0228 – 96 59 249, Fax – 96 95 226, www.hildegardis-verein.de. Darlehen und Stipendien für gesellschaftlich engagierte Studentinnen die sich kritisch-aktiv mit ihrem christlichen Glauben auseinandersetzen. Förderung auch der Weiterqualifikation nach dem Studium, auch Forschungsstipendien. Spezielles Förderprogramm für behinderte Studentinnen.

Sozialzuschüsse und Studienabschlussdarlehen

Das Studentenwerk Berlin vergibt an Studierende in akuten finanziellen Notsituationen „Sozialzuschüsse“ (insbesondere an ausländische Studierende) oder „Darlehen“. Voraussetzung ist eine existenzielle Notlage, die nicht durch Aufnahme einer Erwerbstätigkeit überwunden werden kann (Krankheit, Prüfungsvorbereitungen), dass kein BAföG-Anspruch besteht, und dass das Studium bisher zu wesentlichen Teilen durch eine Erwerbstätigkeit finanziert wurde.

Anträge beim Studentenwerk Berlin, soziale Beratung, Thielallee 38, Raum 202/204,
14195 Berlin, Tel. 939393-9022, Mo und Mi 8.30 – 11.30 Uhr
www.studentenwerk-berlin.de/bub/sozialberatung
Die Studentische Darlehenskasse e.V. vergibt Studienabschlussdarlehen für Examenskandidaten und Doktoranden in den letzten 24 Monaten ihres Studiums. Das Darlehen beträgt maximal 12.000.-€, wird in monatlichen Raten über maximal 2 Jahre
ausgezahlt und verzinst. Die Rückzahlung beginnt im 6. Monat nach Auszahlung der
letzten Rate. Vorzulegen sind eine oder zwei Bürgschaften sowie Gutachten von zwei
Professoren.
Studentische Darlehenskasse e.V., Hardenbergstr. 35 (Studentenhaus 1. Etage), 10623
Berlin, Tel. 319001-0, Fax -25,
www.dakaberlin.de

Promotionsförderung

  • Grundsätzlich kommen alle Begabtenförderungswerke (s.o.) in Frage, zum Teil auch die anderen o.g. Stiftungen.
  • Eine umfassende Datenbank zur Förderung von Promotionen und Forschungsvorhaben über Drittmittel, Stiftungen etc. (von Berlin-Forschung bis Volkswagen-Stiftung) erstellt die Abteilung Forschungsförderung der FU Berlin, Kaiserswerther Str. 16-18, 14195 Berlin, Tel. 838-73602, -73603, Fax -73649 www.fu-berlin.de/forschung/foerderung
  • Promotionsstipendien nach dem Berliner Nachwuchsförderungsgesetz (NaFöG) werden an der FU Berlin vergeben durch das Referat VI D – Nachwuchsförderung, Kaiserswerther Str. 16-18, 14195 Berlin, Tel. 838-73640, -73641, -73642, Fax -73649, nafoeg@zedat.fu-berlin.de , www.fu-berlin.de/forschung/foerderung. Voraussetzung sind weit überdurchschnittliche Leistungen. Anspruchsberechtigt sind Deutsche und Ausländer gleichermaßen.
  • Berlin-Forschung. Information und Beratung bei der FU Berlin, Referat VI D – Nachwuchsförderung, Kaiserswerther Str. 16-18, 14195 Berlin, Tel. 838-73643, -73644, Fax -73604, www.fu-berlin.de/forschung/foerderung.
  • Frauenförderung – Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen. Information und Beratung bei der FU Berlin, Referat VI D – Nachwuchsförderung, Kaiserswerther Str. 16-18, 14195 Berlin, Tel. 838-73645, Fax -73649 www.fu-berlin.de/forschung/foerderung
  • FU Berlin, Zentraleinrichtung zur Förderung von Frauenstudien und Frauenforschung, Information und Beratung zur finanziellen Förderung von Frauenstudien und Frauenforschung: ZE Frauenstudien, Königin Luise Str 34, 14195 Berlin, Tel 838-53378, Fax -56183, www.fu-berlin.de/zefrauen

Förderung ausländischer Studierender

  • Die Begabtenförderungswerke und die anderen o.g. Stiftungen fördern in der Regel auch ausländische Studierende. Studierende mit Aufenthaltserlaubnis zu Studienzwecken, die auch nach § 8 BAföG keine Ausbildungsförderung beanspruchen könne, sind zum Teil jedoch ausgeschlossen.  Bei der Promotionsförderung (s.o.) kommen die gleichen Möglichkeiten wie für Deutsche in Frage.
  • Sozialzuschüsse und Studienabschlussdarlehen des Studentenwerks Berlin sind für ausländische Studierende eine wichtige Hilfe in Notlagen (s.o.).
  • DAAD-Studienabschlussstipendien für Ausländer mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung in besonderen Notfällen können beantragt werden beim Akademischen Auslandsamt der FU, Brümmerstr 52, 14195 Berlin, Tel. 838-73921, Fax -73901.
  • Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) vergibt Stipendien an ausländische Studierende, die nach Deutschland kommen, und an Deutsche, die ins Ausland gehen. Ausländische Studierende müssen den Antrag in der Regel vor Aufnahme des Studiums oder der Promotion über das Bildungsministerium bzw. die dt. Botschaft im Heimatland stellen. DAAD, Kennedyallee 50, 53175 Bonn, Tel. 0228-882-0, www.daad.de
  • Die Otto-Benecke-Stiftung fördert anerkannte Flüchtlinge, jüdische Kontingentflüchtlinge sowie Spätaussiedler, die in Deutschland ein Studium aufnehmen oder fortsetzen wollen, nach Maßgabe der „Garantiefondsrichtlinien“. Bei Förderbeginn darf das 30. Lebensjahr noch nicht vollendet sein. Gefördert werden Kursgebühren und Lebensunterhalt für die Studienvorbereitung (Deutschkurse, Studienkolleg), unter Umständen auch das Studium und/oder der Berufseinsteg. Bei Vorliegen der Voraussetzungen besteht ein Rechtsanspruch auf Förderung. Otto Benecke Stiftung, Rungestr. 19, 10179 Berlin, Tel. 278930-0, Fax -20, post@obs-ev.de, www.obs-ev.de
  • Notfonds der ESG Berlin, Pfarrer Jörn Well, Evangelische Studentengemeinde ESG, Borsigstr. 5, 10115 Berlin, U-Bahn Oranienburger Tor, S-Bahn Nordbahnhof, notfonds@esgberlin.de, j.well@esgberlin.de, Tel. 3910 5134, Fax 3910 5135, Di, Do, Fr 10-12 Uhr, www.esgberlin.de/index.php?m=3 Für ausländische Studierende aus Entwicklungsländern (Afrika, Lateinamerika, Asien) in finanziellen Notlagen kurzfristige Beihilfen bei Krankheit und in Prüfungssituationen sowie in sehr begrenztem Umfang auch bei sozialen Notlagen.
  • Studienbegleitprogramm und Beratung zu Reintegrationshilfen für ausländische Studierende aus Entwicklungsländern: Dr. Anthony Etienne, Franklinstr. 28-29, Raum
     4027, 10587 Berlin, Tel. 314-73169, Fax 314-73621.

Quelle: http://www.fu-berlin.de/service/behinderung/infos.pdf
Redaktion: Beratung für behinderte Studierende an der FU Berlin
Georg Classen, Thielallee 38, D 14195 Berlin
Tel. 030-838-55292, Fax 030-838-54511
georg.classen@fu-berlin.de
www.fu-berlin.de/service/
behinderung
Arbeitsfassung / Entwurf für 3. Auflage 2014
© FU Berlin November 2


Stiftungen – Auswahl

Stiftungen für Studierende mit Behinderung bzw. spezieller Behinderung

Dr. Willy Rebelein-Stiftung

Bauvereinstraße 10-12, 90489 Nürnberg
Telefon: (0911) 580740  |  Fax: (0911) 5807410
Kontakt: Herr Dr. Klaus Otto, Vorstand
Errichtung: 1986
Sitz: Nürnberg, Bayern
Rechtsform: Öffentliche Stiftung des bürgerlichen Rechts
Stifter: Else Rebelein
Organe: Stiftungsvorstand, Stiftungsbeirat
Zwecke: Altenhilfe, Bildung und Erziehung
Satzungszweck: Förderung Behinderter, insbesondere bei einem Fachschul- oder Hochschulstudium.
Gesamtausgaben (2003): 178.727 €
Verwirklichung: fördernd
Zielgruppen: behinderte Personen
Zeitliche Begrenzungen: bis zum Abschluß des Studiums bzw. der Ausbildung

Gemeinschaftsstiftung für Blinde und Sehbehinderte in Studium und Beruf
  • Frauenbergstraße 8, 35039 Marburg a. d. Lahn
  • Telefon: (06421) 94888-0  |  Fax: (06421) 94888-10
  • E-Mail: gemeinschaftsstiftung@dvbs-online.de  |  Web: www.dvbs-online.de
  • Kontakt: Herr Uwe Boysen, Vorsitzender
  • Errichtung: 1998
  • Sitz: Marburg a. d. Lahn, Hessen
  • Rechtsform: Rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts
  • Stifter: Deutscher Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf e. V. und Zustifter
  • Organe: Stiftungsvorstand, Stiftergemeinschaft
  • Zwecke: Wohlfahrtswesen
  • Satzungszweck: Die Gemeinschaftsstiftung hat den Zweck, den Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf e. V. (DVBS) oder einzelne Aufgaben dieses Vereins zum Wohle der Blinden und Sehbehinderten auf Dauer nachhaltig zu fördern. In diesem Sinne fördert die Gemein-schaftsstiftung unter anderem: a) die kontinuierliche Selbsthilfearbeit, zum Beispiel in den Bereichen Beratung, Erfahrungsaustausch, Rechtshilfe und Interessenvertretung, b) weiterführende Blinden- und Sehbehindertenbildung, c) junge Menschen, die blind oder sehbehindert sind, bei ihrem Bestreben, einen möglichst qualifizierten Bildungs- bzw. Berufsabschluß zu erreichen, d) mehr Teilhabe am Arbeitsleben, vor allem in akademischen und verwandten Berufen, zum Beispiel durch das Angebot von blinden- und sehbehindertengerechten Fortbildungen, Informationsdiensten und Fachzeitschriften, e) Hilfen und Angebote für Menschen, deren Sehvermögen sich verschlechtert, sowie für blinde und sehbehinderte Seniorinnen und Senioren, f) das Lesen der Blindenschrift sowie das Digitalisieren, Vergrößern und Vertonen von Sach- und Fachliteratur, g) das Verbessern des Zugangs zu neuen Medien, h) das Entwickeln und Erproben technischer Hilfsmittel, i) Information und Aufklärung über die Möglichkeiten und Chancen beruflicher und gesellschaftlicher Eingliederung von Menschen, die blind oder sehbehindert sind, j) beispielhafte Maßnahmen in Entwicklungsländern, die dort Blinden und Sehbehinderten einen adäquaten Bildungsabschluß ermöglichen.
    Stiftungsaktivitäten (2006): Unterstützung des DVBS, Förderung des Aufbaus eines digitalen DVBS-Textservice, um die Aufsprachetechnik auf digitale Produktion umzustellen; Förderung von blinden und sehbehinderten Jugendlichen, technischen und medialen Entwicklungen, Senioren mit Sehproblemen durch Unterstützung von Textservice, DIGIT, BIK, “Seh-Gut”, “Fit für den Job”, “DurchGESETZt”, “Sozialstart”; Förderung der Rechtsberatung und -vertretung Blinder und Sehbehinderter in Angelegeheiten, die mit der Sehschädigung in Zusammenhang stehen; Unterstützung der politischen Interessenvertretung, der rechtspolitischen Arbeit und der Initiierung und Durchführung von Forschungsprojekten im Themenkreis der beruflichen Integration Blinder und Sehbehinderter sowie zum Erhalt und zur Schaffung von Nachteilsausgleichen; Unterstützung von Aktivitäten zur beruflichen Fortbildung Blinder und Sehbehinderter.
  • Verwirklichung: fördernd und operativ
  • Geografische Einschränkungen: Deutschland
  • Zielgruppen: Blinde und Sehbehinderte in Studium und Beruf sowie Senioren
  • Spezielle Förderrichtlinien: ja

 

Gisela Sdorra-Stiftung für notleidende Kinder und Behinderte
  • c/o Frau Gisela Sdorra
    Salzachstraße 26, 14129 Berlin
  • Telefon: (030) 8025511, (030) 80108292  |  Fax: (030) 80108292
  • E-Mail: g.sdorra@web.de
  • Kontakt: Herr Karl-Heinz Pitzal, Beirat, Goldfinkenweg 43, 14195 Berlin, Telefon: 030 89730307, Fax: 030 89730308
  • Errichtung: 18.12.1998
  • Sitz: Berlin
  • Rechtsform: Rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts
  • Stifter: Gisela Sdorra
  • Organe: Stiftungsvorstand, Stiftungsbeirat
  • Zwecke: Kinder- und Jugendhilfe, Wohlfahrtswesen, Sonstige soziale Zwecke, Bildung und Erziehung, Öffentliches Gesundheitswesen
  • Satzungszweck: Finanzielle Unterstützung bedürftiger Kinder und Behinderter a) zum Lebensunterhalt; b) für Ausbildung und Studium; c) bei der Anschaffung von medizinischen Hilfsmitteln und für therapeutische Maßnahmen.
  • Gesamtausgaben (2006): 14.269 €
  • Verwirklichung: fördernd
  • Zielgruppen: Behinderte, Kinder, Jugendliche, bedürftige Kinder und Behinderte
Hans-Peter Schüler Stiftung
  • Lippmannstraße 59, 22769 Hamburg
  • Kontakt: Herr Hans-Peter Schüler
  • Errichtung: 1989
  • Sitz: Hamburg
  • Rechtsform: Rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts
  • Zwecke: Kinder- und Jugendhilfe, Bildung und Erziehung, Öffentliches Gesundheitswesen
  • Satzungszweck: Unterstützung blinder und schwer sehbehinderter Personen, vornehmlich Kinder und Jugendliche und Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege, der Bildung und Erziehung und der Blindenfürsorge u. a. durch Anschaffung von Hilfsgeräten jeder Art und Überlassung dieser an blinde und schwer sehbehinderte Personen; Gewährung von Beihilfen an den genannten Personenkreis, z. B. für eine Berufsausbildung, eine allgemein schulische Bildung oder für ein Studium an einer Hochschule oder Fachhochschule oder finanzielle oder materielle Mittelzuwendungen an andere Körperschaften für die Verwirklichung der Stiftungszwecke.
  • Verwirklichung: fördernd
Lo Eitle Stiftung
  • Juliuspromenade 17 1/2, 97070 Würzburg
  • Kontakt: Herr Rechtsanwalt Dr. Dieter Salch
  • Errichtung: 1999
  • Sitz: Kitzingen, Bayern
  • Rechtsform: Öffentliche Stiftung des bürgerlichen Rechts
  • Stifter: Frau Lo Eitle
  • Organe: Stiftungsvorstand
  • Zwecke: Mildtätige Zwecke, Kinder- und Jugendhilfe, Altenhilfe, Bildung und Erziehung, Kunst und Kultur, Tierschutz
  • Satzungszweck: 1. Förderung a) der Kunst in den Bereichen der Literatur, der Musik, der darstellenden und bildenden Kunst, der Architektur und des Designs einschließlich der Förderung von in diesem Bereich tätigen kulturellen Einrichtungen, insbesondere von Theatern, Opernhäusern und Museen; b) der Berufsausbildung, einschließlich dem Studium und dem Promotionsstudium begabter Jugendlicher in den Bereichen der Literatur, der Musik, der darstellenden und bildenden Künste, der Architektur und des Designs; c) der Jugendhilfe (Jugendpflege und Jugendfürsorge), der Altenpflege und des Wohlfahrtswesens (Familienhilfe, Kranken- und Behindertenhilfe); d) des Tierschutzes. 2. Unterstützung von Personen, die infolge ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustandes auf die Hilfe anderer angewiesen sind. 3. Vergabe von Preisen in den Fälle Nr. 1 Buchstabe a-c.
Heinz und Mia Krone-Stiftung
  • Förderung für querschnittsgelähmte Studierende / Studierende im Rollstuhl
  • Kyreinstr. 18b81371 München
  • Tel.: 089 55277827
  • Fax.: 089 55277822
  • Homepage: www.krone-stiftung.org
  • Zielgruppe: Die Heinz und Mia-Stiftung unterstützt körperbehinderte Einzelpersonen, die früher gehen konnten und durch einen Unfall oder eine Krankheit auf den Rollstuhl angewiesen sind. Ziel der finanziellen Förderung ist die Rückkehr in einen aktiven, selbst bestimmten Lebensprozess.
  • Bewerbungsvoraussetzung: Finanzielle Bedürftigkeit. Für nähere Hinweise wenden Sie sich bitte direkt an die Stiftung.
Paul und Charlotte Kniese-Stiftung
  • Förderung für blinde Studierende
  • Hardenbergplatz 2 10623 Berlin
  • Homepage: www.kniese-schule-berlin.de
    Für nähere Hinweise zu den Voraussetzungen und Bewerbungsmodalitäten wenden Sie sich bitte direkt an die Stiftung.
Stiftung zur Förderung körperbehinderter Hochbegabter
  • c/o Maecenata Management GmbH
    Herzogstraße 60 D- 80803 München
  • Tel.: +49-89-28 44 52
  • Fax: +49-89-28 37 74
  • Homepage: www.maecenata.eu
  • Zielgruppe: Die Stiftung dient der Förderung von Personen, die körper- und sinnesbehindert sind und die eine hohe Begabung intellektueller oder anderer Art besitzen, damit diese bestehende Bildungsmöglichkeiten ergreifen und sich neue Bildungswege besser erschließen können.
  • Zielsetzung: Die gemeinnützige Stiftung wurde 2004 errichtet. Die Stiftung ist fördernd tätig. Die Stiftung verwirklicht ihren Zweck durch ideelle und materielle Unterstützung körper- und sinnesbehinderter hochbegabter Personen.
  • Art der Förderung: Die Zuwendungen können als Hilfe zum Lebensunterhalt zur Finanzierung notwendiger Hilfsmittel, zur Finanzierung von therapeutischen Begleitmaßnahmen und zur Entrichtung von Gebühren für Schulen und Universitäten sowie zur Unterstützung von Maßnahmen in den Bereichen Frühförderung, Schule, Hochschule, Verwaltung, Wirtschaft, Handwerk, gewährt werden. Eine Hilfe zum Lebensunterhalt kann im Falle einer nachgewiesenen Bedürftigkeit gewährt werden.
    Gefördert werden können nur einzelne Menschen mit Behinderung und besonderer Begabung nach eingehender Prüfung. Einrichtungen und Projekte anderer dem Stiftungszweck gleichgearteter, öffentlicher oder privater gemeinnütziger Körperschaften können kooperativ in die rehabilitativen Maßnahmen einbezogen werden.
  • Bewerbungsvoraussetzungen: Für nähere Hinweise zu den Bewerbungsmodalitäten wenden Sie sich bitte direkt an die Stiftung.
Hamburger Gemeinschaftsstiftung für behinderte Menschen
  • Leben mit Behinderung Hamburg, Elternverein e.V.
  • Südring 36, 22303 Hamburg
  • Telefon: (040) 270790-925  |  Fax: (040) 270790-948
  • E-Mail: martin.eckert@lmbhh.de  |  Web: www.hamburger-gemeinschaftsstiftung.de
  • Kontakt:
    • Herr Martin Eckert, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied
    • Frau Dr. Ilse Huss, Telefon: 040 270790-916, Fax: 040 270790-948, E-Mail: huss@lmbhh.de
  • Errichtung: 21.12.2001
  • Sitz: Hamburg
  • Rechtsform: Rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts
  • Organe: Stiftungsvorstand
  • Zwecke: Mildtätige Zwecke, Wohlfahrtswesen, Bildung und Erziehung
    Satzungszweck: Betreuung, Förderung und Unterstützung von Personen, die infolge ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustandes auf die Hilfe anderer angewiesen sind (behinderte Menschen), die Förderung wissenschaftlicher Zwecke sowie die Förderung der Volks- und Berufsbildung.
    Stiftungsaktivitäten (2007): Einzelhilfen für behinderte Menschen; Freizeitangebote; Familienentlastung; Freiwilligenarbeit für behinderte Menschen.
  • Verwirklichung: fördernd
Für Menschen mit chronischer Darmerkrankung:

http://www.stiftung-darmerkrankungen.de/de_stipendien.phtml

Rosa-Luxemburg-Stiftung
  • Studienwerk
  • Franz-Mehring-Platz 1 10243 Berlin
  • Tel.: 030-44310-223
  • E-Mail: studienwerk@rosalux.de
  • Homepage: www.rosalux.de
    Seit 1999 vergibt das Studienwerk der Rosa Luxemburg Stiftung (RLS) Stipendien an in- und ausländische Studierende und DoktorandInnen. Die Rosa Luxemburg Stiftung steht der Partei DIE LINKE nahe.
  • Zielsetzung:
    Das Studienwerk zielt auf den Ausgleich sozialer, politischer oder geschlechtlicher Benachteiligung; bei vergleichbaren Leistungen und vergleichbarem Engagement werden daher Frauen, sozial Bedürftige und Menschen mit Behinderungen bevorzugt. Studierende und Promovierende naturwissenschaftlicher, technischer und ingenieurwissenschaftlicher Disziplinen werden ausdrücklich zu einer Bewerbung ermutigt.
  • Zielgruppe:
    Um ein Studienstipendium der Rosa Luxemburg Stiftung können sich in- und ausländische Studierende aller Fachrichtungen bewerben, die an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland zum Studium zugelassen sind. Voraussetzungen für ein Studienstipendium sind sehr hohe fachliche Leistungen sowie der Nachweis eines ausgeprägten gesellschaftlichen Engagements im Sinne der Rosa Luxemburg Stiftung.
    Studierende müssen im Rahmen der Regelstudienzeit studieren und sollten zum Zeitpunkt des Förderbeginns in der Regel das 30. Lebensjahr nicht überschritten haben, begründete Ausnahmen sind möglich.
  • Es existieren für Studierende zwei unterschiedliche Stipendienformen:
    • Studienstipendium für Deutsche, Bildungsinländer, AusländerInnen mit BAföGBerechtigung und Studierende mit Migrationshintergrund, die eine dauerhafte Bleibeperspektive in Deutschland haben, sowie EU-AusländerInnen:
    • BewerberInnen in einem Bachelor-Studiengang können ab dem 2. Semester gefördert werden;
    • BewerberInnen in einem Master-Studiengang (konsekutiv oder nicht konsekutiv) können nur dann gefördert werden, wenn sie lediglich über einen Bachelor-Abschluss verfügen.
    • BewerberInnen, die einen Diplomabschluss an einer FH erworben haben, sind in einem Master-Studiengang förderfähig, wenn dieser an einer Universität absolviert wird. Sie sind ab dem 1. Semester förderfähig, wenn auch das vorangegangene Studium von der Stiftung gefördert wurde, im anderen Fall erst ab dem 2. Semester.
    • Die Förderung eines Aufbau-, Zusatz- oder Ergänzungsstudiums (Master) ist nur in wenigen Ausnahmefällen möglich und setzt eine ausführliche Begründung der Notwendigkeit für das angestrebte Ausbildungsziel bzw. die berufliche Qualifikation voraus.
  • Nicht förderfähig sind:
    • ein Zweitstudium
    • ein (berufsbegleitendes) Teilzeitstudium
    • ein ausschließlich im Ausland zu absolvierendes Studium
    • der Studienabschluss
    • Förderungsart:
      Förderungshöchstdauer sowie Stipendienhöhe orientieren sich am BAföG. Das Stipendium ist einkommensabhängig, die Höhe richtet sich nach den BAföG-Regelungen, sowie ggf. verschiedene Zuschläge. Zusätzlich wird ein einkommensunabhängiges Büchergeld in Höhe von 80,-€ monatlich gezahlt. Es können auch Auslandsaufenthalte (z.B. Studienreisen, Konferenzbesuche, Auslandssemester und Pflicht-Auslandspraktika) der StipendiatInnen gefördert werden. Das Stipendium wird zunächst für ein Jahr bewilligt, bei Erfüllen der Fördervoraussetzungen wird es bis zum Abschluss der Förderhöchstdauer
      (Regelstudienzeit plus mögliche Verlängerungen) vergeben.
      Eine Doppelfinanzierung (z.B. gleichzeitiger Bezug von BAföG, Arbeitslosengeld oder weiteren Stipendien aus öffentlichen Mitteln) ist prinzipiell ausgeschlossen.
  • Die Rosa Luxemburg Stiftung vergibt mit Mitteln des Auswärtigen Amtes (AA) Stipendien an EU-AusländerInnen, die zum Studium nach Deutschland kommen und nach ihrer Ausbildung in ihr Heimatland zurückgehen.
    Fördervoraussetzungen für ausländische Studierende (alle Voraussetzungen müssen erfüllt sein):

    • Immatrikulation (falls noch nicht vorhanden: mindestens eine Zulassung) an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland
    • Nachweis über ein abgeschlossenes Bachelor-Studium bzw. abgeschlossenes Grundstudium (Diplom-, Magister-, Staatsexamensstudiengang)
    • sehr gute Studienleistungen
    • gesellschaftliches Engagement im Sinne der Rosa Luxemburg Stiftung
    • Nicht gefördert werden:
      • der Studienabschluss
      • ein Bachelor bzw. das Grundstudium
      • ein Zweitstudium
      • ein (berufsbegleitendes) Teilzeitstudium
      • Auslandsaufenthalte im Heimatland oder in Drittländern.
    • Die Dauer der Förderung richtet sich nach der Regelstudienzeit. Das Stipendium wird zunächst für ein Jahr bewilligt, bei Erfüllen der Fördervoraussetzungen kann es bis zum Abschluss der Förderhöchstdauer (Regelstudienzeit plus mögliche Verlängerungen) vergeben werden.
    • Förderungsart:
      Das monatliche Grundstipendium beträgt 650,- €, hinzu kommt eine Pauschale (pauschalierte Nebenleistung) von 20,- €. Es kann ein Zuschuss zur Kranken- und Pflegeversicherung in Höhe von maximal 50,- € gezahlt werden.
      Eine Doppelförderung mit anderen öffentlichen Mitteln ist ausgeschlossen, unterschiedliche Stipendien werden miteinander verrechnet.
    • Bewerbungstermine:
      31. Oktober für Förderbeginn 01. April des darauf folgenden Jahres
      30. April für Förderbeginn 01. Oktober desselben Jahres
      (Bewerbungen werden erst 6 Wochen vor Bewerbungsschluss angenommen; ab Mitte September, bzw. ab Mitte März!)
    • Ideelle Förderung:
      Das Studienwerk bietet seinen Stipendiatinnen und Stipendiaten ein breit gefächertes Förderprogramm. Es umfasst ein obligatorisches Einführungsseminar, eine jährliche Ferienakademie sowie Seminare zu Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens und zur Forschungsmethodik. Bildungsreisen befassen sich mit aktuell-politischen und geschichtlichen Fragen. In eigenen selbst gegründeten Arbeitskreisen setzen sich die Stipendiatinnen und Stipendiaten mit fachlichen und gesellschaftspolitischen Themen auseinander. Eine Vernetzung der Stipendiatinnen und Stipendiaten wird durch die Regionaltreffen, Mailinglisten und das Intranet befördert.
      Bewerbungsformulare und ausführliche Informationen zum Bewerbungsprozess sind zu finden unter der Homepage: www.rosalux.de
 

 

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