Wohngeld

Wohngeld kann erhalten, wer „dem Grunde nach kein BAföG“ und deshalb auch keinen
BAföG-Mietzuschuss beanspruchen könnte: z.B. wenn die Förderungshöchstdauer überschritten ist, oder wenn es sich um eine Zweitausbildung handelt. Wohngeld kann man auch beanspruchen, wenn zum Haushalt weitere Angehörige (Kinder, Ehepartner) gehören, die weder Studierende sind, noch Arbeitslosengeld II oder Sozialhilfe erhalten.

Wenn hingegen z.B. nur das Elterneinkommen zu hoch für das BAföG ist, hätte man „dem
Grunde nach“ einen BAföG-Anspruch und kann daher kein Wohngeld beanspruchen.

Voraussetzung ist zudem, dass man ein Einkommen glaubhaft machen kann (ggf. auch
aus Zuwendungen Dritter), das zusammen mit dem erwarteten Wohngeld mindestens 80% des Niveaus des Arbeitslosengeldes II (Regelsatz + Miete + Heizkosten + ggf. Krankenkassenbeitrag) erreicht. Infos und Wohngeldrechner online:

https://service.berlin.de/dienstleistung/120656/

Wo kann ich den Antrag stellen?

Der Antrag wird beim Wohnungsamt des Wohnbezirks gestellt.

Quelle: http://www.fu-berlin.de/service/behinderung/infos.pdf
Redaktion: Beratung für behinderte Studierende an der FU Berlin
Georg Classen, Thielallee 38, D 14195 Berlin
Tel. 030-838-55292, Fax 030-838-54511
georg.classen@fu-berlin.de
www.fu-berlin.de/service/
behinderung
Arbeitsfassung / Entwurf für 3. Auflage 2014
© FU Berlin November 2013