Assistenzkräfte

Assistenzkräfte im Rahmen der Integrationshilfen nach dem BerlHG vom Studentenwerk Berlin

Manche behinderten und/oder chronisch kranken Studierenden benötigen neben technischen Hilfsmitteln auch persönliche Assistenzkräfte als Unterstützung in Vorlesungen, Seminaren und bei Praktika, bei der Nutzung der Gebäude und der Bibliotheken, ggf. auch beider Vor- und Nachbereitung des Lehrstoffes.

Persönliche Assistenz leisten in der Regel Kommilitonen/innen aus demselben Studienfach, die z.B. durch Aushang gefunden werden. Für hörbehinderte Studierende fertigen Studienhelfer z.B. Mitschriften an und helfen ihnen dabei, den Stoff der Lehrveranstaltungen nachzubereiten. Die Kosten für Assistenzkräfte können als „Integrationshilfe“ beim Studentenwerk beantragt werden. Gehörlose können auch die Finanzierung von Gebärdendolmetschern beantragen.
Der Antrag sollte auflisten, für welche Tätigkeiten und für wie viele Stunden am Tag in der
Vorlesungszeit (in den Semesterferien, in Prüfungszeiträumen etc.) jeweils Assistenzkräfte benötigt werden. Als Gründe können neben der Behinderung auch bauliche, technische und organisatorische Bedingungen an der Hochschule angeführt werden. Zur Beratung sollte man einen Termin mit der Beratungsstelle für behinderte Studierende des Studentenwerks vereinbaren.


Wie beantrage ich Assistenzkräfte ?

Krankheits- und behinderungsbedingte Mehrkosten des Studiums für einen ausbildungsbezogenen Bedarf können Studierende an Berliner Hochschulen als „Integrationshilfen nach § 9 Abs. 2 Berliner Hochschulgesetz (BerlHG)“ beim Studentenwerk beantragen:

Dominique Illing, Studentenwerk Berlin,
Beratung für behinderte und chronisch kranke Studierende
Thielallee 38, Ecke Otto-von-Simson-Str.
Zimmer 201, 14195 Berlin,
U-Bahn Thielplatz, Tel. 939393-9020 , Fax 3129944
beh.beratung.thielallee@studentenwerk-berlin.de
Sprechstunde Mo 10-13 Uhr und nach Vereinbarung
www.studentenwerk-berlin.de/bub/behinderte

Der  Antrag sollte die notwendigen Hilfen auflisten. Beim Formulieren hilft die Beratungsstelle des Studentenwerks. Nachweise zur Behinderung und ggf. Leistungsnachweise sind vorzulegen. In manchen Fällen ist eine Stellungnahme des Beauftragten für behinderte Studierende erforderlich. Nicht beantragt werden kann ein Bedarf, der dem Lebensunterhalt, der medizinischen oder pflegerischen Versorgung zuzuordnen ist.

Redaktion: Beratung für behinderte Studierende an der FU Berlin
Georg Classen, Thielallee 38, D 14195 Berlin
Tel. 030-838-55292, Fax 030-838-54511
georg.classen@fu-berlin.de
www.fu-berlin.de/service/
behinderung
Arbeitsfassung / Entwurf für 3. Auflage 2014
© FU Berlin November 2013