Rückzahlung des BAföG

Behinderungsbedingt erhöhte Aufwendungen für den Lebensunterhalt können entsprechend § 33 b EStG als zusätzlicher Härtefreibetrag vom für die Rückzahlung maßgeblichen Einkommen abgesetzt werden (§ 18 a Abs. 1 BAföG). Dadurch erhöht sich die Einkommensgrenze, bis zu der man von der Rückzahlung freigestellt werden kann. Diese Freibeträge werden nur auf Antrag hin anerkannt.

Wer – etwa wegen andauernder schwerer Erkrankung/Behinderung – absehbar dauerhaft außerstande ist Einkommen zu erzielen, kann versuchen, einen Antrag auf Erlass seiner BAföG-Schulden nach § 59 Abs. 1 Nr. 3 Bundeshaushaltsordnung zu stellen.

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Arbeitsfassung / Entwurf für 3. Auflage 2014
© FU Berlin November 2013