besonderes Hochschulauswahlverfahren

Sofern ein besonderes Hochschulauswahlverfahren (Auswahlgespräche, Aufnahmeprüfungen etc.) stattfindet, sind für behinderte Studienbewerber erforderlichenfalls nachteilsausgleichende Regelungen zu treffen, und die Regelungen über den Nachteilsausgleich bei Prüfungen entsprechend anwendbar (vgl. Kapitel 7 dieses Leitfadens). § 4 Abs.6 FU-Satzung für Studienangelegenheiten (SfS) bestimmt:
(6) Macht eine Studienbewerberin oder ein Studienbewerber glaubhaft, dass sie oder er aufgrund einer länger andauernden oder ständigen körperlichen Beeinträchtigung oder Behinderung durch Eignungs- oder Qualifikationsvoraussetzungen, die über die Hochschulzugangsberechtigung hinausgehen, gegenüber anderen Studienbewerberinnen und Studienbewerbern in besonderer Weise benachteiligt wird, so kann die für das Auswahlverfahren zuständige Stelle einen geeigneten Ausgleich gewähren. Auf das Auswahlverfahren findet die Regelung zum Nachteilsausgleich bei Prüfungen entsprechende Anwendung. Die Beratung für behinderte Studierende kann am Auswahlverfahren beteiligt werden.
Redaktion: Beratung für behinderte Studierende an der FU Berlin
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behinderung
Arbeitsfassung / Entwurf für 3. Auflage 2014
© FU Berlin November 2013