Biologie, Chemie, Pharmazie

 Fachbereich Biologie, Chemie, Pharmazie

Takustraße 3
14195 Berlin

     

Auf der Webseite sind leider keinerlei Informationen zur Barrierefreiheit der Gebäude, Inklusionsmaßnahmen, Beantragung von Nachteilausgleichen oder Ausleihbedingungen  bei Bibliotheken für Menschen mit besonderen gesundheitlichen Bedürfnissen zu finden.  Krankheiten werden nur als „akute Episoden“ verstanden und nicht als chronisches Hindernis.


Häufig gestellte Fragen hinsichtlich des Antrages bzgl. Vorabquote für platzbeschränkte Lehrveranstaltungen

Folgende Fragen haben wir an den Prüfungsausschuss Biologie gemailt. Dr. Vanessa Zacher, Studienorganisation (Biologie) hat diese beantwortet:

An wen muss ich mich für die Beantragung wenden?

Studienbüro Biologie (wie in der von Ihnen erwähnten E-Mail als Hinweis an die Studierenden der Biologie auch genannt). Des Weiteren im eVV und auf der Homepage des Studienbüros bekanntgegeben.

Wann soll der Antrag gestellt werden?

Immer bis Mitte des Monats vor Beginn des neuen Semesters (für das WS1718 war dies der 26.9.2017). Der exakte Termin wird im eVV und per E-Mail an alle Studierende der Biologie ab 2.FS bekanntgegeben. Studierende des 1.FS dürfen dies an den Einführungstagen in der Woche vor Beginn der Vorlesungszeit abgeben.

Wie ist das Verfahren der Beantragung?

Per E-Mail unter Vorlage eines Nachweises über den Vorbuchungsgrund, der aber nur zu Protokoll genommen und nicht aufbewahrt wird.

Gibt es ein Formblatt ?

Nein ggf. ab SoSe18

Was muss ich einreichen, um berücksichtigt zu werden?

Eine E-Mail von einem FU Account mit Angabe des Namens, der Matrikelnummer, der Kursnummern und Kurstitel, sowie einem Nachweis über den Vorbuchungsgrund.

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Informationen könnte unter den folgende Menüpunkt sich befinden

  • „Studium und Lehre“ > „Studienbelange“
  • „Studium und Lehre“ > „Studienbelange“ > „Studienbüro“
  • „Studium und Lehre“ > „Studienbelange“ > „Prüfungsbüro“

Unter der Punkt  „Prüfungsanmeldung, Rücktritt, Wiederholung – Informationen für Lehrende und Studierende am Fachbereich BCP“   wird viel über die Wiederholungversuch und den Rücktritt von der Prüfung erklärt. Dagegen sind keine Hinweise über „Nachteilausgleiche“ zu finden. Hier wird nur akute Krankheit behandelt.

Die  Nachteilausgleiche sind in dem Verzeichnis der „Kurzfassung“ und der „ausführliche Fassung“ der  Handreichung zur RSPO nich zu sehen. Bisher müssen die Studierenden selbst in der „Rahmenstudien- und prüfungsordnung“  gezielt nach „Leistungen bei Behinderungen, gesundheitlichen Beeinträchtigungen sowie bei familiären Belastungen“ (§11) suchen.

Auszug vom „Prüfungsanmeldung, Rücktritt, Wiederholung – Informationen für Lehrende und Studierende am Fachbereich BCP“  :

Wer zu einem bindenden Prüfungstermin ohne Abmeldung nicht erscheint, hat die Prüfung nicht bestanden. Um dies zu vermeiden, ist der rechtzeitige Rücktritt innerhalb der vom Prüfungsausschuss festgelegten Rücktrittsfrist (Abmeldung bis spätestens 14 Tage vor der Prüfung) erforderlich. Nach Ablauf dieser Frist ist ein Rücktritt nur noch möglich, wenn ein triftiger Grund vorliegt.

Dieser „triftiger Grund“  und “ Attest“ „Krankheit am Tag der Prüfung“ wird unter „Faq“ erläutert:

Beispiele für einen triftigen Grund wären:

  • Krankheit mit Prüfungsunfähigkeit: Bei Krankheit der oder des Studierenden oder eines von ihr oder ihm allein zu betreuenden nahen Angehörigen ist ein ärztliches Attest vorzulegen. Die Verwendung einer „Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung“ wie für Arbeitnehmer ist nicht ausreichend.
  • Äußere unzumutbare Einwirkungen während der Prüfung
  • Tod eines nahen Angehörigen.

Ein Rücktrittsgrund ist unverzüglich dem Prüfungsbüro mitzuteilen. Über den Rücktritt entscheidet der zuständige Prüfungsausschuss.

Ein ärztliches Attest ist eine Bescheinigung von einem Arzt, aus der hervorgeht, dass der oder die Studierende studier- und prüfungsunfähig ist.

Eine Krankschreibung für einen Arbeitgeber  ohne die Angabe der Studier- und Prüfungsunfähigkeit gilt nicht als Attest.

Ist eine Studierende bzw. ein Studierender zu einem bindenden Prüfungstermin erkrankt oder kann aus triftigem Grund an einer Prüfung nicht teilnehmen, ist unverzüglich beim Prüfungsbüro ein ärztliches Attest einzureichen oder der triftige Grund anzuzeigen.

Wird dem Attest bzw. dem triftigen Grund vom Prüfungsausschuss stattgegeben, gilt die Prüfung als entschuldigt und als nicht angetreten und sie wird nicht als Prüfungsversuch gezählt.

siehe auch: Was passiert, wenn jemand an der Hauptklausur nicht teilnimmt?

Wie erfolgt die Anmeldung zu Prüfungen innerhalb der Pharmazie?

Die Studierenden müssen sich zur Klausurteilnahme nicht extra anmelden. Allgemein sind sie teilnahmeberechtigt, wenn sie den zugehörigen Seminarteil oder das Praktikum der Lehrveranstaltung abgeschlossen haben, und stehen dann automatisch auf der Klausurliste. Gleiches gilt auch für die mündlichen Kolloquien.

Wie erfolgt der Rücktritt von einer Prüfung in der Pharmazie? Bei wem melden sich die Studierenden, welche Unterlagen werden derzeit benötigt?

Der Rücktritt von einer Klausur funktioniert nur über ein ärztliches Attest. Dieses muss dann fristgerecht bei den klausurzuständigen Dozenten eingereicht (oder zumindest ins Institut eingesandt) werden.

Bis wann muss man im Bereich Pharmazie von der Prüfung zurücktreten, damit dies ein Rücktritt ohne weitere Konsequenzen ist?

Ein Rücktritt braucht nicht vorab angekündigt zu werden. Hauptsache ist, dass im Nachhinein die Krankschreibung fristgerecht, also binnen 7 Tagen ab Klausurdatum, da ist.

Wenn jemand im Bereich Pharmazie nicht zur Prüfung erscheint, gilt das dann als durchgefallen?

Als durchgefallen bzw. nicht bestanden gilt, wer unentschuldigt bei einem Test/einer Klausur fehlt, d. h. ohne fristgerecht eine Krankschreibung vorzulegen.

Prüfungsauschüsse

Unter der Link der Prüfungsauschüsse wird die Zuständigkeit beschrieben. Da wird auch nicht über Nachteilausgleiche, angepasste Studien- und Prüfungsbedingungen, usw… gesprochen.

Dagegen kann man folgendes lesen:

Der Prüfungsausschuss ist nach § 6 Abs. 2 der Rahmenstudien- und Prüfungsordnung der Freien Universität Berlin verpflichtet, alle Anträge und Anfragen von Studierenden entgegenzunehmen und diese, wenn er selbst fachlich nicht zuständig ist, an die zuständige Stelle weiterzuleiten. Wenn Sie also nicht sicher sind, an wen Sie sich mit Ihrem Anliegen wenden sollen, ist der Prüfungsausschuss auf jeden Fall eine richtige Stelle.

  • „Studium und Lehre“ > „Studienbelange“ > „Prüfungsbüro“ > „Allgemeine Hinweise“

Die Angaben auf dieser Seite gelten nicht für Studierende der Pharmazie.

Krankheit während Modulabsolvierung

Sollten Sie während der Absolvierung eines Moduls erkranken, können Sie sich vom Arzt ein Attest ausstellen lassen, welches Sie umgehend (3 Werktage) im Original im Prüfungsbüro einreichen.

Dieses können Sie gerne per Post an uns schicken oder in die Prüfungsbürobriefkästen jeweils neben der Bürotür der Prüfungsbüros einwerfen. Bitte geben Sie zusätzlich zum Attest Ihren Namen, Ihre Matrikelnummer, Ihren Studiengang sowie die Lehrveranstaltung oder den Prüfungstermin des entsprechenden Moduls an.

Wichtig!

Bei Lehrveranstaltungen (Seminare, Übungen, Praktika), die teilnahmepflichtig sind, geben Sie bitte zusätzlich dem/der Dozent/in Bescheid indem Sie das Attest einscannen und per E-Mail schicken oder eine Kopie per Post dem/der Dozent/in zuschicken.

Bei Modulprüfungen geben Sie bitte ebenfalls zusätzlich dem/der Dozent/in Bescheid indem Sie das Attest einscannen und per E-Mail schicken oder eine Kopie per Post dem/der Dozent/in zuschicken.

Sollten Sie während der Bearbeitungszeit Ihrer Bachelor-, Master- oder Dioplomarbeit erkranken, können Sie sich vom Arzt ein Attest ausstellen lassen, welches Sie umgehend im Original im Prüfungsbüro einreichen.

Dieses können Sie gerne per Post an uns schicken oder in die Prüfungsbürobriefkästen jeweils neben der Bürotür der Prüfungsbüros einwerfen. Bitte geben Sie zusätzlich zum Attest Ihren Namen, Ihre Matrikelnummer und Ihren Studiengang an.

Bitte teilen Sie uns mit, dass Sie eine Verlängerung der Arbeit aufgrund von Krankheit beantragen möchten.

Die Entscheidung über die Verlängerung der Arbeit trifft der zuständige Prüfungsausschuss.

Einige Studien- und Prüfungsordnungen ermöglichen das Recht der Verlängerung von Bachelor-, Master- oder Diplomarbeiten. Bitte lesen Sie selber in der für Sie geltenden Studien- und Prüfungsordnung nach, ob in Ihrem Fall eine Verlängerung eingeräumt werden kann.

Ein Antrag auf Verlängerung mit Begründung kann als formloser Antrag vom Antragsteller und der Zustimmung des/der Erstgutachters/in beim Prüfungsbüro abgegeben werden.

Über den Antrag entscheidet der zuständige Prüfungsausschuss.

  • „Studium und Lehre“ > „Studienbelange“ > „Prüfungsausschüsse“> „Pharmazie (Staatsexamen)“

Pharmazie (Staatsexamen)

Da es sich bei dem Studiengang Pharmazie um einen Staatsexamensstudiengang handelt, ist für die Studierenden dieses Studiengangs nicht das Prüfungsbüro des Fachbereichs Biologie, Chemie, Pharmazie zuständig.

Hier wird auf der Webseite von  Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin – Landesprüfungsamt weitergeleitet. Der Soll für den Studiengang Pharmazie zuständig sein.

  • „Studium und Lehre“ > „Studienbelange“ > „Studienbüro“ > „Studienbüro Biologie“

Das Studienbüro wird für die „Beratung zu Studienverlauf, Studiengangsberatung, Sonderfallberatung (z.B. Eltern)“ zuständig erklärt. Wie man es selbst lesen kann, wird als Beispiel die Eltern genannt. Von Studierenden mit besonderen gesundheitliche Bedürfnisse ist nicht die Rede, obwohl es zu deren Zuständigkeit gehört. Hier wird diesen Fall einfach geschwiegen und unsichtbar gemacht.

Noch dazu findet man auf der selbe Seite ein Link für die „mögliche Modulbelegung bei Schwangerschaft“ .  Wieso wird nicht etwas ähnliches für Studierenden mit chronischen Erkrankungen organisiert?

  • „Studium und Lehre“ > „Studienbelange“ > „Studienbüro“ > „Studienbüro Chemie und Biochemie“

Wie bei dem Studienbüro Biologie, wird die Beratung zu Studienverlauf, Studiengangsberatung, Sonderfallberatung zu deren Zuständigkeiten gezählt. Allerdings wird gar kein Beispiel genannt (weder Eltern, noch Studierenden mit besonderen gesundheitliche Bedürfnisse). Die Benennung bleibt sehr schwammig. Jeder muss anscheinend für sich selbst entscheiden, ob er statistisch, juristisch und in seiner Wahrnehmung zu den „Sonderfälle“ gehört oder als solche anerkannt sein will. Die Angst vor Stigmatisierung, Diskriminierung  kann die Oberhand über die Legitime Äußerung seiner Rechte und Bedürfnisse gewinnen.

  • „Studium und Lehre“ > „Studienbelange“ > „Studienbüro“ > „Studienbüro Pharmazie“

Auf dieser Seite ist einfach keine Zuständigkeit beschrieben und außer Kontaktdaten sind gar keine Informationen vorhanden.

Quelle: http://www.fu-berlin.de/einrichtungen/fachbereiche/fb/bio-chem-pharm/index.html

Quelle: http://www.bcp.fu-berlin.de/index.html