Archiv der Kategorie: Tagung

Wochenendseminar zum Thema Beratung

Das RBCS (Referat für behinderte und chronisch erkrankte Studierende) des AStA der Uni Hamburg veranstaltet am 4. und 5. Juni 2016 ein Wochenendseminar zum Thema Beratung.  Der Workshop ist für alle aktiven Studierenden gedacht, die sich im Bereich um die Beratung von Studierenden der Interessensgruppe der chronisch erkrankten und behinderten Studierenden bewegen und die motiviert sind, sich in diesem Bereich weiterzubilden, sich mit Berater*innen anderer Hochschulgruppen auszutauschen und zu vernetzen. Das Ganze soll dabei weniger ein einzelner „Workshop-Termin“ sein, sondern soll sich bei Interesse stetig weiterentwickeln und möglichst in jedem Semester mit unterschiedlichen Themen stattfinden.

Was genau?

Inhaltlich beschäftigen wir uns über das Wochenende mit den „Beratungsbasics“ wie Beratungshaltung im Peer-Counseling, Gesprächsführung und so weiter. Gleichzeitig zielt das Seminar aber auch auf eine thematische Auseinandersetzung mit Eingliederungshilfe, BAföG und anderen Wege der (Studien-)Finanzierung  ab. Als Referent ist für diesen Seminarteil Sven Drebes geladen.

Die maximale Teilnehmer*innenzahl liegt bei acht, damit wir uns in kleiner Gruppe intensiv mit den Themen beschäftigen können.

Wo?

Durchgeführt wird das Seminar auf dem Hauptcampus der Uni Hamburg, Von-Melle-Park 5 („WiWi-Bunker) in Raum 0077 am Samstag, den 4.6. (10 bis ca. 18 Uhr) und Sonntag, den 5.6.2016 (10 bis ca. 16Uhr).

Kosten?

Um unsere Ausgaben wenigstens teilweise decken zu können, bitten wir euch um 60€ Teilnahmebeitrag. Gerne könnt ihr uns natürlich mehr geben, wenn ihr mögt und könnt.  ; Inklusive sind neben dem Seminar Getränke und Snacks, Mittag essen wir außerhalb.

Fragen und Anmeldung?

Falls ihr euch für das Seminar anmelden wollt und/oder noch Fragen zu Inhalten, Anreise oder Ähnlichem haben solltet, meldet euch doch bitte einfach per Mail bei uns unter rbcs@asta.uni-hamburg.de. Wir antworten so schnell wie möglich!

Wir freuen uns schon sehr auf euch!

Viele Grüße

Euer RBCS-Team

 

BHSA-Tagung in Münster zum Thema „Mit Lust und Laune ins Studium und Berufsleben“

Liebe Freunde und Mitglieder der BHSA,

bis zum 9. April 2016 können Sie sich noch für die BHSA-Tagung 2016 anmelden!

Für die BHSA-Tagung in Münster zum Thema „Mit Lust und Laune ins Studium und Berufsleben“ konnten wir die hörbehinderten Referenten Dr. Roland Zeh und Dr. Ulrike Gotthardt gewinnen. Für den Einblick in die Rentenvorsorge wird Thomas Thiele-Elsner sorgen.

Eine Anmeldung zur Tagung lohnt sich, denn als Tagungsteilnehmer ist man automatisch bei unserer 30-Jahre-Jubiläumsfeier mit gutem Essen und einem Programm mit Übersetzung in Gebärdensprache und Schrift mit dabei!

Weitere Informationen und Anmeldeformulare auf:
http://www.bhsa.de/veranstaltungen/bhsa-tagung-2016-mit-lust-und-laune-ins-studium-und-berufsleben/

*BHSA-Kombiseminar vom 10.-12. Juni 2016 in Mainz*
BHSA-Einführungsseminar und Seminar für den Berufseinstieg

Bald Studienbeginn? Oder überlegst Du noch?
Unser Einführungsseminar für Studieninteressierte und Studienanfänger/innen mit Hörbehinderung unterstützt Sie in Ihrer Entscheidung zum Studium und klärt alle Ihre Fragen zum Studium!

Studium fertig? Bewerben, aber wie?
Unser Berufseinstieg für Schwerhörige und Gehörlose im höheren Semestern und frischgebackene Absolventen, für Beratende und für Arbeitssuchende mit Hörbehinderung klärt alle Ihre Fragen zum Einstieg in das Berufsleben.

Interessiert? Anmeldeschluss ist der 07. April 2016, auch für Tageskarten – das ist in 5 Tagen.

Weitere Informationen und Anmeldung auf:
http://www.bhsa.de/veranstaltungen/willkommen-zum-bhsa-kombiseminar-2016/

*BHSA-Stammtisch am 23.4.2016*

Wir laden Euch herzlich ein zum Stammtisch im frühlingshaften Frankfurt am Main!

Wir treffen uns um 19:30 Uhr im Restaurant „Buenos Aires“, Dreieichstr. 35 (Frankfurt-Sachsenhausen) in einem Nebenraum. Zu erreichen ist das Restaurant mit dem Auto und viel besser mit dem Nahverkehr: http://www.restaurant-buenos-aires.de/kontakt-anfahrt

Wir haben bereits reserviert, daher werden Anmeldungen bis 21.04.2016 an stammtisch@bhsa.de oder in Facebook (www.facebook.de/bhsaev) gerne angenommen.

Der Bundesvorstand der BHSA wird anwesend sein, deshalb bietet sich beim Stammtisch die Gelegenheit zu lockeren Gesprächen über eigene Erfahrungen im Studium und Beruf an. Wir freuen uns auf Euch!
Umfragen – TeilnehmerInnen gesucht!

*Teilnehmer*innen für Studie zu Gehörlosen in Brasilien und Deutschland gesucht*
Quelle: Taubenschlag, 11. März 2016

Romana Castro Zambrano kommt aus Deutschland und arbeitet jetzt als Post-Doktorandin an der Staatlichen Universität von Sergipe in Brasilien an einem Forschungsprojekt zum Leben von Gehörlosen in Brasilien und Deutschland.

In ihrem Projekt wurden Gesetze zu Gebärdensprache und zur Gehörlosenbildung, die Programme von Gehörlosenschulen und der Mediendiskurs zu Gehörlosen aus Brasilien und Deutschland untersucht und verglichen. Es hat sich gezeigt, dass sich die Gesellschaft und die Politik in Bezug auf taube Menschen in den beiden Ländern deutlich voneinander unterscheiden. Deswegen soll jetzt erforscht werden, wie sich diese gesellschaftlichen Unterschiede auf das Leben von tauben Menschen auswirken. Dazu sollen die Lebensgeschichten von Gehörlosen aus
Brasilien und Deutschland verglichen werden.

Romana Castro Zambrano sucht taube Menschen (ab 18 Jahren), die etwas über ihr Leben schreiben möchten. Die Teilnehmer*innen können schreiben, was und wie viel sie möchten. Natürlich ist die Studie komplett anonym.

Sollten Sie Fragen haben, schreiben Sie einfach eine E-Mail an:
r.castro@gmx.net

Dies hier ist der Link zu der Studie:
https://www.soscisurvey.de/Leben_Vida/?l=ger

*Anfrage zu Interviewpartnern für ein Forschungsprojekt*
Quelle: kombabb-Kompetenzzentrum NRW, Januar 2016

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir, Benedikt Poßberg, Katharina Koch und Anneka Hündgen, sind drei junge Lehramtsstudenten der Universität Köln.
Teil unseres Studiums ist die Durchführung eines Forschungsprojekts. Wir haben uns entschieden, unsere Arbeit Studierenden mit Behinderung zu widmen.
Zu diesem Zwecke suchen wir dringend noch Interviewpartner. Anbei finden Sie unseren Aufruf.

Ich wäre Ihnen zu tiefst verbunden und dankbar, wenn sie den Aushang unter den Ihn bekannten in Frage kommenden Personen verteilen könnten.

Für ihre Bemühungen möchte ich mich bereits jetzt bedanken.
Herzliche Grüße
Anneka Hündgen

Der Anhang ist beigefügt.
Mit freundlichen Grüßen

Karin Müller Schmied
—-
Geschäftsführendes Bundesvorstandsmitglied
– Geschäftsstelle und Öffentlichkeitsarbeit –
Bundesarbeitsgemeinschaft Hörbehinderter Studenten und Absolventen e.V.
c/o Karin Müller Schmied
Ihringshäuser Str. 10
34125 Kassel

Fax: 032 22/685 936 5
Fax: 0911/308 44 99 99 7 (techn. Büroservice Call-Manager.de)
info@bhsa.de
pr@bhsa.de

www.bhsa.de
Facebook: www.facebook.com/bhsaev
Twitter: www.twitter.com/bhsaev
Forum: www.bhsa.de/forum

BHSA ist eine Selbsthilfegruppe hörbehinderter Menschen im Studium und anschließendem Berufsleben. Ihr Ziel ist es, die Bedingungen für Hörgeschädigte in den Hochschulen und im Berufsleben zu verbessern.
Spenden an die BHSA sind steuerlich abzugsfähig.
Bankverbindung: BHSA e.V., IBAN: DE77 4306 0967 4061 5974 00, BIC: GENODEM1GLS, GLS Gemeinschaftsbank Bochum

Newsletter-Infos der Bundesarbeitsgemeinschaft Hörbehinderter Studenten und Absolventen e.V.

Liebe Freunde der BHSA,

nun geht das das Jahr mit schnellen Schritten seinem Ende zu. In 2015 haben wir vieles erreicht, in 2016 haben wir uns einiges vorgenommen. Ich lade Sie herzlich zu unseren beiden Veranstaltungen ein, zur BHSA-Tagung und zum BHSA-Kombiseminar.

Bevor die Newsletter-Infos kommen: Wir wünschen Ihnen ein frohes besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins Neue Jahr!

BHSA-Tagung vom 27.-29. Mai 2016 in Münster – mit 30-jähriger Jubiläumsfeier

Lust, gute Laune, Studium, Berufsleben und Hörbehinderung? Passt das überhaupt zusammen? Wir erleben unseren Studiums- und Berufsalltag oft als kommunikativ sehr anstrengend, zumal ggf. noch hörende LebenspartnerInnen dazukommen. Dies haben wir auf unserer letzten Tagung festgestellt, bei der wir das Thema „ Prävention von Hörstress, Mobbing und Burnout in Studium und Beruf“ mit 22 Teilnehmern behandelt haben.

Wir laden Euch herzlich ein, mit uns herauszufinden, ob Lust und Laune tatsächlich in Einklang stehen können mit der Hörbehinderung.

Anmeldeschluss ist der 24. März 2016, auch für Tageskarten.

Weitere Informationen und Anmeldung auf:
http://www.bhsa.de/veranstaltungen/bhsa-tagung-2016-mit-lust-und-laune-ins-studium-und-berufsleben/

BHSA-Kombiseminar vom 10.-12. Juni 2016 in Mainz
BHSA-Einführungsseminar und Seminar für den Berufseinstieg

Bald Studienbeginn? Oder überlegst Du noch?
Unser Einführungsseminar für Studieninteressierte und Studienanfänger/innen mit Hörbehinderung unterstützt Sie in Ihrer Entscheidung zum Studium und klärt alle Ihre Fragen zum Studium!

Studium fertig? Bewerben, aber wie?
Unser Berufseinstieg für Schwerhörige und Gehörlose im höheren Semestern und frischgebackene Absolventen, für Beratende und für Arbeitssuchende mit Hörbehinderung klärt alle Ihre Fragen zum Einstieg in das Berufsleben.

Anmeldeschluss ist der 07. April 2016, auch für Tageskarten.

Weitere Informationen und Anmeldung auf:
http://www.bhsa.de/veranstaltungen/willkommen-zum-bhsa-kombiseminar-2016/

Studienplatz Duales Studium

Der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. bietet einen Dualen Studienplatz an zusammen mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart, ab 1. Oktober 2016 im Studiengang „BWL-Dienstleistungsmanagement – Non-Profit-Organisationen, Verbände und Stiftungen“.
Weitere Informationen siehe Anhang.

Beruf

Aktionsbündnis „Jobs für Menschen mit Behinderung“
Quelle: MyHandicap

Menschen mit Behinderung haben es nach wie vor oft schwer, einen Job auf dem ersten Arbeitsmarkt zu finden. Sie konnten trotz einigen Verbesserungen in den vergangenen Jahren nicht so stark vom Aufschwung des Arbeitsmarktes profitieren. Daher haben wir im September diesen Jahres das Aktionsbündnis „Jobs für Menschen mit Behinderung“ gestartet. Dieses Bündnis soll einen Beitrag leisten, die Arbeitsmarktchancen von Menschen mit Behinderung zu verbessern. Nachdem zum Start die BILD eine Woche lang Beispiele gelungener Arbeitsinklusion zeigte, hatten wir Anfang Dezember ProsiebenSat1 als Medienpartner gewinnen können. Am Tag der Menschen mit Behinderung war unser Gründer Joachim Schoss imFrühstücksfernsehen.

Weitere Informationen zum Aktionsbündnis:
https://www.myhandicap.de/index.php?id=6696&rid=f_5859416&mid=1783&aC=82bf2fe1&jumpurl=2

Jobbörse
Quelle: MyHandicap

Unsere Jobbörse ist in den letzten Wochen um viele attraktive Stellengesuche von Menschen mit Behinderung angewachsen. Auch Arbeitgeber haben die Börse intensiv genutzt, um Stellenausschreibungen zu platzieren oder um Jobsuchende zu kontaktieren.

Ein Besuch lohnt sich für Arbeitgeber und Stellensuchende unbedingt!
https://www.myhandicap.de/index.php?id=6696&rid=f_5859416&mid=1783&aC=82bf2fe1&jumpurl=4

Umfragen

Gespräch Knochenleitungsimplantat BAHA

(Bis 30 Dezember 2015)

Sehr geehrte Damen und Herren,
mit dieser E-Mail möchte ich mich zunächst kurz vorstellen. Mein Name ist Elke Kuhn und ich bin Mitarbeiterin bei TforG in Antwerpen, Belgien. Wir sind ein unabhängiges Beratungsunternehmen, das sich auf Untersuchungen und Recherchen im medizinischen Bereich spezialisiert hat. Für weitere Informationen besuchen Sie einfach unsere Internet-Seite: www.tforg.com<http://www.tforg.com>.
Wir organisieren zur Zeit telefonische Interviews zum Thema ‚Patienten mit ein Knochenleitungsimplantat BAHA: Trends, Entscheidung, Vorteile/Nachteile‘. Für diese Studie such ich Patienten mit ein BAHA-Implantat.

Das Gespräch dauert ungefähr 25 Minuten und wird Honoriert mit 100€.
(Bis 30 Dezember 2015)

Ihre Meinung ist für uns sehr wertvoll! Selbstverständlich ist die Umfrage absolut anonym, und werden die Daten vertraulich behandelt. Ich würde mich sehr über eine Antwort von Ihnen freuen. Wenn Sie also interessiert sind, oder Sie kennen jemand mit ein BAHA Implantat, schicken Sie mir bitte eine kurze Bestätigung als Antwort auf diese E-Mail. Wenn dieser Person dan mit teil nehmt, geben wir Sie gerne als Dankeschon 50€. Können Sie sich auch melden, wenn Sie keine Zeit haben,
bitte?
Für weitere Fragen oder Anmerkungen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Bitte zögern Sie nicht mich zu kontaktieren.
Mit freundlichen Grüßen,
Elke Kuhn
Market Analyst

Weitere Informationen: www.tforg.com<http://www.tforg.com>

Lichtsignale im Auto

Sophie Schneider ist Schülerin des 12. Jahrgangs der IGS Peine. Im Rahmen ihres Seminarfachs arbeitet sie an einem neuen Produkt, das eventuell vermarktet werden könnte. Es handelt sich dabei um ein Lichtsignal im Auto, das akustische Signale wie Hupen/Sirenen für Hörgeschädigte „übersetzt“ und sie warnt. Für das Projekt ist eine Marktanalyse nötig. Hierfür hat Sophie eine kurze Umfrage ausgearbeitet:

http://www.taubenschlag.de/meldung/10517

Barrierefreies Bauen

DIN-Norm: Hörsamkeit in Räumen

Um die Förderung guter Sprachkommunikation geht es in der DIN 18041 „Hörsamkeit in Räumen – Anforderungen, Empfehlungen und Hinweise für die Planung“. Sie liegt seit September diesen Jahres als Entwurf vor.

Politik

Deutsche Übersetzung zur Staatenprüfung im Internet
Quelle: kobinet-nachrichten

Die deutsche Übersetzung der „Abschließenden Bemerkungen über den ersten Staatenbericht Deutschlands“ zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention des Ausschusses der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen wurde mittlerweile auf der Internetseite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales eingestellt. Hans-Günter Heiden, der die BRK-Allianz koordiniert hat, empfiehlt die Bemerkungen als äußerst lesenswert, denn sie zeigten auf, was Deutschland noch alles für die Sicherstellung der Menschenrechte behinderter Menschen zu tun habe.

http://feedproxy.google.com/~r/Kobinet-nachrichten/~3/_CbI2sr6lQ4/32495

Deutscher Bundestag überträgt Plenardebatten in Gebärdensprache*
Quelle: Bundestag

VerbaVoice übersetzt per LiveStream die Plenardebatten in Gebärdensprache und Untertiteln.

http://www.bundestag.de/presse/pressemitteilungen/2015/pm_1509235/388774

Telefonieren

Tess präsentiert eine eigene App für iOS und Android.
Die Tess-App gibt es für Apple- und Android-Betriebssysteme. Die App ist kostenlos. Sie können mit der Tess-App unsere Relay-Dienste mit Smartphone und Tablet nutzen.

Sie finden die App im Google Play Store und im App Store unter dem Namen Tess – Relay-Dienste (Google Play Store: Kategorie Kommunikation, App Store: Kategorie Soziale Netze)

Weitere Infos und zum Film in DGS:
http://www.tess-relay-dienste.de/faq/02-technik/tess-mit-smartphone-und-tablet-pc-nutzen
Frohe Festtage wünscht BHSA e.V.!

Mit freundlichen Grüßen

Karin Müller Schmied
—-
Geschäftsführendes Bundesvorstandsmitglied
– Geschäftsstelle und Öffentlichkeitsarbeit –
Bundesarbeitsgemeinschaft Hörbehinderter Studenten und Absolventen e.V.
c/o Karin Müller Schmied
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BHSA ist eine Selbsthilfegruppe hörbehinderter Menschen im Studium und anschließendem Berufsleben. Ihr Ziel ist es, die Bedingungen für Hörgeschädigte in den Hochschulen und im Berufsleben zu verbessern.
Spenden an die BHSA sind steuerlich abzugsfähig.
Bankverbindung: BHSA e.V., IBAN: DE77 4306 0967 4061 5974 00, BIC: GENODEM1GLS, GLS Gemeinschaftsbank Bochum

BHSA-Tagung vom 27.-29. Mai 2016 in Münster – mit 30-jähriger Jubiläumsfeier

Lust, gute Laune, Studium, Berufsleben und Hörbehinderung? Passt das überhaupt zusammen? Wir erleben unseren Studiums- und Berufsalltag oft als kommunikativ sehr anstrengend, zumal ggf. noch hörende LebenspartnerInnen dazukommen. Dies haben wir auf unserer letzten Tagung festgestellt, bei der wir das Thema „ Prävention von Hörstress, Mobbing und Burnout in Studium und Beruf“ mit 22 Teilnehmern behandelt haben.

Wir laden Euch herzlich ein, mit uns herauszufinden, ob Lust und Laune tatsächlich in Einklang stehen können mit der Hörbehinderung.

Anmeldeschluss ist der 24. März 2016, auch für Tageskarten.

Weitere Informationen und Anmeldung auf:
http://www.bhsa.de/veranstaltungen/bhsa-tagung-2016-mit-lust-und-laune-ins-studium-und-berufsleben/

Universität zu Köln, 20.-22. März 2014: Tagung der iDiS – internationale Forschungsstelle Disability Studies, Humanwissenschaftliche Fakultät, Universität zu Köln

Die Lebenslage von Menschen mit Behinderungen in Deutschland nach 1945: Periodisierungsfragen der deutschen Zeitgeschichte aus interdisziplinärer Perspektive

Universität zu Köln, 20.-22. März 2014

In Kooperation mit Prof. Dr. Gabriele Lingelbach, Abteilung „Geschichte der Neuzeit“, Historisches Seminar der Universität Kiel

Disability Studies und Disability History haben im letzten Jahrzehnt auch hierzulande Aufschwung erfahren. Wurden Geschichte und Situation von Menschen mit Behinderungen lange Zeit kaum wissenschaftlich beleuchtet, nähern sich mittlerweile verschiedene Fachrichtungen mit unterschiedlichen Herangehensweisen den Lebenswelten von behinderten Menschen. Jedoch bestehen nach wie vor Probleme im interdisziplinären Austausch; es fehlt an übergreifenden Diskussionsforen, welche die Möglichkeit bieten, gemeinsame theoretische und begriffliche Grundlagen auszuloten, um die Erkenntnischancen und -grenzen der verschiedenen wissenschaftlichen Zugänge zu eruieren. Die von der Fritz Thyssen Stiftung geförderte Tagung hatte sich vorgenommen, diesem Defizit abzuhelfen. Sie stand unter diesen Leitfragen: Welche Ereignisse der deutschen Nachkriegsgeschichte können als Zäsuren, d.h. katalysatorische Momente des Wandels im gesellschaftlichen Umgang mit dem Phänomen Behinderung betrachtet werden? Inwiefern regt die Perspektive der Disability Studies dazu an, die bisher in der zeitgeschichtlichen Forschung übliche Periodisierung der deutschen Geschichte seit 1945 zu reformulieren?

Die Tagung bot dem interdisziplinären Dialog eine Plattform, um die heuristischen Potenziale der unterschiedlichen Disziplinen und Herangehensweisen zu diskutieren. Zum einen wurden Forscher und Forscherinnen eingeladen, die bereits seit einiger Zeit das Feld im deutschsprachigen Raum prägen. Zum anderen erhielten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler die Chance , ihre Forschungsergebnisse zur Diskussion zu stellen. Das Themenspektrum beinhaltete Beiträge aus der Medizingeschichte, der Kunst- und Mediengeschichte, der Technikgeschichte, der Soziologie und Politikwissenschaft, der Allgemeinen Erziehungswissenschaft und Heilpädagogik sowie der Rehabilitationswissenschaft.

Quelle: http://idis.uni-koeln.de/tagungen/kontinuitaeten-zaesuren-brueche/

CfP: Kontinuitäten, Zäsuren, Brüche? Die Lebenslage von Menschen mit Behinderungen in Deutschland nach 1945: Periodisierungsfragen der deutschen Zeitgeschichte aus interdisziplinärer Perspektive

7.- 8. November 2014 , Berlin: YOUNG DISABILITY PRIDE TAGUNG

Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. – ISL, lädt ein zur

YOUNG DISABILITY PRIDE TAGUNG (vollständiger Ankündigungstext siehe pdf)

Die „Young Disability Pride Tagung“ findet am Freitag, den 7. November bis Samstag, den 8. November 2014 in Berlin statt. Geladen sind behindertenpolitische Aktivist_innen und solche, die es werden wollen, Forscher_innen und Interessierte aus ganz Deutschland: Workshops, Kulturbeiträge und Vorträge sollen die Bandbreite der aktuellen Antibehinderungsbewegung zeigen und vernetzen.

Das detaillierte Programm sowie Anmeldemöglichkeiten werden zeitnah übersandt und auf www.isl-ev.de bekannt gegeben. Wir freuen uns, wenn Ihr euch den Termin vormerkt! Eine formlose Voranmeldung ist jetzt schon möglich unter info(at)isl-ev.de oder Tel.: 030/4057 1409; Fax: 030/4057 3685. Bei Fragen wendet Euch an Sigrid Arnade (sarnade(at)isl-ev.de) oder Anna-Lin Karl (karlalin(at)hu-berlin.de

SAVE THE DATE (PDF 160KB)

22.09 – 23.09.2014, Universität Leipzig: Inklusive Hochschule Nationale und internationale Perspektiven

http://www.konferenz-inklusive-hochschule.de/index.php/de/

http://www.konferenz-inklusive-hochschule.de/images/IHE_Programm_fin_Dt.pdf

Zur Situation beeinträchtigter Studierender

Studierenden muss eine faire Chance auf einen erfolgreichen Studienabschluss von den Universitäten und Hochschulen eingeräumt werden. Doch rund 8 % aller Studierenden in Deutschland fühlen sich im Studium durch ihre Behinderung, ihre chronische Erkrankung oder aufgrund psychischer Probleme beeinträchtigt. Auch wenn mit der Verabschiedung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) im Jahr 2006 ein rechtlich verbindlicher Rahmen geschaffen wurde, der die Teilhabe an Bildungsprozessen für alle Menschen zur gesellschaftlichen Aufgabe erklärt, sind Studierende mit Beeinträchtigung im inklusiven Bildungsraums der Hochschule unterrepräsentiert.

Für die Realisierung von chancengerechter Teilhabe durch die Gestaltung einer barrierefreien Umwelt bedarf es neben rechtlicher Versicherung auch wissenschaftliche Konzeptionen, die auf einer fundierten Forschung beruhen. Während sich der rechtliche Rahmen durch die UN-BRK, als auch durch nationale gesetzliche Regelungen (beispielsweise für Deutschland: Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG), Gleichstellungsgesetze auf Landesebene, EU-Richtlinien) in den letzten Jahren in Richtung einer inklusiven Hochschule entwickelt, bleiben Forschung und Umsetzung hinter den rechtlichen Veränderungen zurück. Daher besteht Handlungsbedarf, wenn es darum geht, Anforderungen, Bedingungen und Handlungsrahmen für die Gesellschaft und Politik, für die Universitäten und Hochschulen als auch allen Personen in diesen Einrichtungen sowie die Situation von behinderten und chronisch kranken Studierenden[1]zu analysieren und in einem Transfer von der Theorie zur Praxis nachhaltig zu verbessern.

Stand der Forschung

In Deutschland speisen sich Forschungsarbeiten zur inklusiven Hochschule aus verwandten Forschungsbereichen, d.i. insbesondere die Erwachsenenbildung und der Bereich von Bildungsübergängen zwischen Schule und Hochschule. Einen auf die tertiäre (Aus-)Bildungssituation ausgerichteten Forschungsbereich gibt es jedoch bisher nicht. Es ist zudem fraglich, ob Erkenntnisse aus der Inklusionsforschung für schulische Bildung auf die tertiäre Ausbildung und Hochschulbildung übertragbar sind. Vor diesem Hintergrund besteht ein Bedarf, theoriebasierte Erkenntnisse zur Inklusion an Universitäten und Hochschulen auf internationaler Ebene auszutauschen.

Empirische Befunde zur tatsächlich stattfindenden inklusiven Hochschulbildung gibt es bisher in Deutschland noch selten, jedoch hat bereits eine vielgestaltige Forschung dazu begonnen. Diese zeichnen ein erstes Bild zur besonderen Bedürfnislage von Studierenden mit Beeinträchtigung, ebenso für die Hochschulen als Institutionen und deren Mitarbeiter/innen. Die Bedürfnisse siedeln sich besonders im Bereich der Lehr- und Prüfungssituationen wie auch der Studien- und Lebensbedingungen rund um das Studium an. Auch im Bereich der empirischen Erforschung von inklusiver Hochschulbildung wird damit die Dringlichkeit einer internationalen Zusammenarbeit und des Austausches deutlich.

Um Perspektiven für die Chancengerechtigkeit aller Studierenden zu eröffnen und damit der Forderung nach „Inklusion an Hochschulen“ zu begegnen, sind interdisziplinäre Synergien zu nutzen. Politisch wie auch gesellschaftlich sind Zeichen zu setzen, die signalisieren, dass Heterogenität und Vielfalt alle angehen und nicht vor dem Universitäts- und Hochschulstudium enden.

Ziele der Konferenz

Ziel der vom 22. bis 23. September 2014 stattfindenden Konferenz ist, in einem interdisziplinären Austausch Forschungsergebnisse und Erfahrungen mit der praktischen Umsetzung aus unterschiedlichen Perspektiven sichtbar und zugänglich zu machen. Dazu sind die internationale Perspektiven und Erfahrungen für den wissenschaftlichen Austausch wesentlich. Die Konferenz dient als Plattform für die Etablierung und Vertiefung von nationalen und internationalen Netzwerken. Darüber hinaus sollen Impulse und Anregungen für diese Thematik geliefert werden und weitere Handlungsprozesse initiiert werden.

Dabei wird im Diskurs um inklusive Hochschulbildung eine problematische Terminologie mit ihren Besonderheiten thematisiert werden. Zudem ist danach zu fragen, welche Herausforderungen sich aus der Übertragung von Forschungsergebnissen zu Handlungsempfehlungen innerhalb dieses Forschungsfeldes ergeben. Daraus leitet sich aus unserem Verständnis ein Beitrag für die Diskussion um eine inklusive Gesellschaft ab. Es soll um Chancen und Risiken, Möglichkeiten und Defizite im Bereich der Hochschulen hinsichtlich inklusiver Bildung diskutiert und sich ausgetauscht werden. Ziel ist eine wissenschaftliche interdisziplinäre Vernetzung der einzelnen Bereiche und der Austausch von internationaler Expertise zur Verbesserung der Hochschullandschaft.

Fragestellungen / Diskussionshorizonte

Eine internationale Vernetzung eröffnet einen Zugang zu bereichsspezifischen Expertisen wie auch zu Problemhorizonten und bildet damit die Basis für den Austausch von interdisziplinärem Wissen über inklusive Hochschulbildung. Willkommen sind dabei alle Fachrichtungen und Forschungsbereiche (bspw. Pädagogik, Soziologie, Psychologie, Bildungsforschung, Medizin etc.), deren Fragestellungen und Arbeitsschwerpunkte sich u.a. folgenden Aspekten des Feldes „Inklusive Hochschule“ widmen:

  • grundlagentheoretische Positionen und Professionsverständnis verschiedener pädagogischer und nicht – pädagogischer Disziplinen
  • Profession und Professionalisierung von Akteurinnen und Akteuren im Bereich „Higher Education“ und einem „Studium mit Beeinträchtigung“,
  • empirische Rekonstruktion pädagogisch-inklusiven Handelns und/oder Nicht – Handelns,
  • empirisch wie auch theoretische Forschungszugänge zu Fragen nach Personen und Institutionen im Kontext von „Studium mit Beeinträchtigung“ aus internationaler Perspektive,
  • im Zusammenhang mit Inklusion Themen „Institutionen und Macht“ sowie „Handelnde und Rahmenbedingungen im Bildungsraum Hochschule“,
  • Konzepte des Subjektes, von Diskriminierung und Ausgrenzung Biografie und Sozialisation, Raum und Gesellschaft, Bildung und Milieus, Politik und Gesellschaften als Variablen und Faktoren eines Konzepts von inklusiver Hochschule als Bildungsinstanz.

 

Auch jungen Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern soll ein Forum gegeben werden, ihre Forschungsvorhaben und -desiderate zu präsentieren und Ergebnisse und Forschungsfragen einem breiten, internationalen Publikum zugänglich zu machen. Einen Schwerpunkt bildet auch hier die internationale und interdisziplinäre Vernetzung nicht nur der Wissenschaftler/innen sondern auch der Nachwuchsforscherinnen und -forscher, sodass perspektivisch der Bereich von „Inclusive Higher Education“ als Forschungsfeld gestärkt und für die Zukunft nachhaltig gefestigt werden kann. Im Sinne der Verstetigung und Etablierung dieses Forschungsfeldes ist ein regelmäßiges Forum für Wissenschaftlerinnen undWissenschaftler angedacht.

 


[1] Unter Studierenden fassen wir nicht nur Personen im Regelstudium, sondern auch Promotionsstudierende und Studierende des zweiten und dritten Bildungsweges.